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"Bass Invader"
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Biografie
Geboren am 10.November 1972,
begann Martin Motnik mit dem Musikmachen im Alter von 8 Jahren mit Hilfe
einer klassischen Gitarre. Dank seines Bruders Frank, der eines Tages
einen Bass mit nach Hause brachte, erkannte Martin im Alter von 13
Jahren, dass der Bass „sein“ Instrument sei. Basierend auf seinen
Erfahrungen mit akustischen und elektrischen Gitarren, und inspiriert
von modernen Rockbassisten wie John Entwistle und Billy Sheehan,
entwickelte Martin eine eigene Art, den Bass zu spielen – der am besten
mit dem Begriff „Lead Bass“ zu beschreiben ist.
Im Laufe der Jahre
erspielte sich Martin eine große Erfahrung als Live- und Studiobassist,
zusammen mit zahlreichen Bands und Künstlern aller Stilrichtungen. Neben
seinen eigenen Bands und Projekten wie beispielsweise der Band “What4”,
die Konzerte und Festivals im ganzen Land spielten und mit einem Song
mehrere Wochen bei ProSieben zu hören waren, war Martin Mitglied der
Popgruppe “The Winners”. Diese hatten mit dem Hit "Go for Gold" den
Titelsong der Olympischen Summerspiele in Seoul, der die Charts in
mehreren Ländern anführte. Mit “The Winners” spielte Martin auf der CD
"Island of Sun", dem Soundtrack zur ARD-Serie „Klinik unter Palmen“, und
anschließend in den entsprechenden Videoclips, die auf den Philippinen
aufgenommen wurden und später in verschiedenen Musiksendern wie MTV und
Viva ausgestrahlt wurden. Seine Vielseitigkeit zeigt sich darin, dass
Martin Mitglied bei Deutschlands Gothic Metal Band Nr. 1 „Darkseed“ ist,
die 2005 mit „Ultimate Darkness“ bereits ihre siebte CD veröffentlicht
haben. Die weltweite Fanbase und Musikkritiker aus vielen Ländern lobten
dieses Werk, auf dem Martin das schnörkellose, tiefe und dunkle
Fundament für diese powervolle Musik liefert.
Das totale Gegenteil
hiervon ist seine Solo-CD “Bass Invader”, deren Aufnahmen im Sommer
dieses Jahres abgeschlossen wurden. In den 14 Tracks zeigt Martin die
Vielseitigkeit der Bassgitarre in einer unglaublichen Weise. Die fast
ausschließlich mit Bässen gespielten Songs reichen von sanften Fretless-Balladen über funky Slap-Songs bis hin zu Latino-Akustikbass-Nummern oder bis zum Anschlag verzerrte High-Speed-Picking-Attacken, die glauben lassen, dass hier eine
gewöhnliche E-Gitarre spielt– was nicht stimmt! Die komplexen
Bass-Arrangements füllen jeden Frequenzbereich aus und liefern viele
Details, ohne den Fokus auf eingängige Melodien zu verlieren oder den
Hörer zu überfordern. Die Songs auf “Bass Invader” sind echte Lieder,
keine aneinander gereihten Solos. Wohl wissend, dass ein Bass nur die
Hälfte wert ist ohne ein Schlagzeug, wurde Martin unterstützt von einem
der besten Rockschlagzeuger weltweit, der den Beat auf „Bass Invader“
liefert: Drummerlegende Gregg Bissonette! Zusammen produzieren die
beiden powervolle Grooves, die das Fundament für die eingängigen Songs
bilden. Um dem E-Gitarrenfan auch etwas zu geben, lud Martin den
schwedischen Ausnahmegitarristen Mattias IA Eklundh für ein Gastspiel
ein. Dieser würzt den Opener “Bee on speed” mit einer Eklundh-typischen
urkomischen Refrainmelodie. Ein echtes Highlight liefert dann das Trio
Eklundh/Motnik/Bissonette mit der Neuauflage des Rush-Klassikers “YYZ”,
der den Dreien in zahlreichen Solospots die Möglichkeit gibt, ihre
herausragenden Fähigkeiten zu zeigen.
Aber Martin spielt nicht
nur Bass! Er war außerdem als Arrageur und Keyboardprogrammer auf
mehreren CD-Produktionen mit Chartseintritt tätig, beispielsweise auf
Worlds Apart's Single "Everlasting love" und Clueless' "Don't speak",
die beide in den Top 10 der U.S. Billboard-Charts vertreten waren.
Daneben arbeitet er häufig mit seinem Bruder, dem Toningenieur und
Produzent en Frank Motnik zusammen, dessen Creditlist Namen wie Roxette,
Curtis Stigers und Caught in the act trägt.
Darüber hinaus arbeitet
Martin als Basslehrer für Anfänger und Fortgeschrittene, und ist Autor
mehrerer Testberichte über Bässe, Verstärker und Zubehör, die in der
Fachzeitschrift “SOLO Musikmagazin” in gesamten deutschsprachigen Raum
veröffentlicht wurden.
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