Backstage in Grand Ole Opry! Hierzu etwas
Hintergrundinfo:
Grand Old Opry ist die langlebigste Radio-Show der Rundfunkgeschichte in den USA. Die seit 1925 allwöchentlich aus Nashville übertragenen Country-Musik-Konzerte haben seit Jahrzehnten Kultstatus. War die Reichweite des Radiosenders zunächst auf das ländliche Tennessee begrenzt, erhielt der ausstrahlende Sender WSM Anfang der dreißiger Jahre einen neuen Frequenzbereich zugewiesen, der einen ungestörten Empfang in ganz Nordamerika ermöglichte. Die Bedeutung der Show nahm infolgedessen ständig zu. Für einen Country-Musiker war es das höchste Ziel, in der Grand Ole Opry aufzutreten.
Das Management der Grand Ole Opry war
bekannt für seine konservative Grundhaltung. Schlagzeug und
Elektrogitarre waren lange Jahre verpönt. Man versuchte alle
Modeströmungen aus der Show herauszuhalten. Der Rock'n'Roll,
der seine Ursprünge in der Country-Musik hatte, wurde
ignoriert. Einem jungen Country-Sänger namens Elvis Presley
wurde nach seinem ersten (und einzigen) Auftritt empfohlen,
besser wieder als Lastwagenfahrer zu arbeiten. Ein Problem
für viele Musiker waren die Vertragsbedingungen. Für äußerst
wenig Geld musste oft eine hohe Zahl von Auftritten zugesagt
werden. Allerdings steigerten Interpreten, die Mitglied der
Grand Ole Opry waren, die Verkaufszahlen ihrer Platten
erheblich. Erst in den siebziger Jahren konnten es sich
Stars wie Merle Haggard leisten, auf Auftritte zu
verzichten. Am 16. März 1974 zog die Radio-Show aus der
Innenstadt Nashvilles in den nahegelegenen Vergnügungspark
Opryland,
dessen Konzerthalle 4400 Zuschauer aufnehmen konnte.

















