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ADL.at 1/2006

Ein großartiges Webzine für Metal hat dieses Review über "Bass Invader" veröffentlicht:
 

MARTIN MOTNIK
Bass Invader
(Instrumental Rock/Metal)
Bewertung:
VÖ-Datum: 25.11.2005
Label: Kintom
Info: MartinMotnik.com
Hören & Kaufen: Amazon | eBay
Review Datum: 13.01.2006
. : Album Line-Up
Guitars Matthias IA Eklundh
Bass Martin Motnik
Drums Gregg Bisonette
. : Trackliste
1. Bee on speed
2. Delayed
3. Where's the referee?
4. Disease
5. Arizona sunset
6. Don't forget to floss!
7. Recepción con champán
8. Vinyl concerto
9. Stages of ages
10. Pickpocket prelude
11. King of the monsters
12. Simpsons theme
13. Yyz
14. Bee on weed
Review...

Mit Martin Motnik haben wir es mit einem aussergewöhnlichem Menschen zu tun: Als markanteste Stationen seines musikalischen Werdeganges (für mich und jeden Metalhead) seien eine Hitsingle mit Worlds Apart und der Soundtrack zu "Klinik unter Palmen" genannt. Ach ja, und er ist Bassist bei DARKSEED.

Das alleine würde nicht einmal ein Grund sein die CD einzulegen, deswegen schreiben wir dick und fett YYZ drauf - ja richtig, der RUSH Instrumentalsong, der hier mit den Gastmusikern Gregg Bisonette und IA Eklundh (Freak Kitchen) äusserst schön zelebriert wird. Da wird das Händchen schon schweissnass, wenn es über der CD schwebt. Also rein damit.

Nach zirka 20 Umdrehungen habe ich noch immer nicht genug. (Fast) ALLE vermeintlichen Gitarren wurden vom Piccolobass bis zum Drop-Endlos-Kontrabass mit Bassgitarren eingefudelt, gepickt, geslappt und wahrscheinlich auch genagelt. Kompositorisch sind keine Grenzen gesetzt, das Spektrum wie im Eingang schon erwähnt vom Funkstampfer über Metal bis spanischer Folklore dementsprechend weit, und alles gekonnt umgesetzt. Martin ist (ein weiterer Pluspunkt) auch niemand der mit dem (vorhandenen) Können herumprahlt, sondern dies wirklich nur hie und da aufblitzen lässt oder so arrangiert, dass es einem erst beim Nachspielen in den Fingern wehtut. Ein geiler Einfall ist es auch die Simpsons Theme zu bringen, originell, hatten wir bis jetzt nur von DREAM THEATER, aber hier nur mit Bass!

Ein Wort zu den Begleitern dieser Ausnahmescheibe: Gregg Bisonette zumindest vom Hörensagen nicht zu kennen würde bedeuten, dass man sich noch nie mit Drumming auseinandergesetzt hätte und Matthias IA Eklundh ist nicht nur bei FREAK KITCHEN ein der fantasievollsten Saitenhexer, der Oberton und die bei Tremoloeinsatz resultierenden Quietscher sind sein Ding, ganz eigener Stil. Wenn bei euch SOILWORK´s "Natural Born Chaos" herumkugelt, dort hat er einen Einsatz bei "No More Angels".

Positiv auch, dass dies nicht die Sorte von Intrumentalauftritt wäre, der Anfänger verzweifeln lässt, und auch ohne Gesang durchwegs konsumierbar ist.

Ganz nett wäre die Untertreibung der Jahrhunderts. Da hat er sich jemand viel Mühe gemacht. Daumen hoch!

- PoT

Vielen Dank für dieses großartige Review!

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