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Gothic Metal aus deutschen Landen? Dass das geht,
beweist die sechsköpfige Formation mit ihrem mittlerweile siebten
Longplayer. Das neue Werk überzeugt vor allem durch die Kombination
düsterer Melodien und dem brachialen und perniziös klingenden Vocals
des Sängers Stefan Hertrich. Das Album macht keine Experimente,
wirkt aber zu keinem Zeitpunkt langweilig. Dafür sorgen die
eingängigen Arrangements innerhalb der Stücke. Durch die Mischung
dunkler metallischer Klänge, treibender Gitarrenriffs, peripher
eingesetzter elektronischer Klänge und den wunderschönen
Gitarrensoli wirkt das hervorragend komponierte Werk perfekt
aufeinander abgestimmt. Ein weiteres Merkmal sind die englisch und
deutsch gehaltenen Lyrics, die durch Tiefe, Melancholie und Wehmut
direkt unter die Haut gehen. Die Stimme und die erzeugte Atmosphäre
des Albums erzeugen wirklich eine düstere und dunkle Gedankenwelt.
Also, Licht aus, Kerzen an, Augen zu und das Album genießen. Meine
Anspieltipps sind der Opener „Disbeliever“, „The Dark One“ und
„Follow Me“.
12 von 13 Augen Thomas Makoben
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