GÄSTEBUCH

HM BREAKDOWN
CD-Kritik
Konzerte
News
Tourdates
Archiv
Kontakt
Links
Interviews
VÖ - Termine
Pub-Führer
Studio-Report
Partnerseiten
Disclaimer

DARKSEED
Ultimate Darkness
Massacre/Soulfood
48:54
Eigentlich hätte man gar nicht mehr damit gerechnet, dass es jemals wieder etwas neues von DARKSEED geben würde, aber sie haben uns eines besseren belehrt. DARKSEED melden sich mit einem Hammeralbum zurück, welches bei mir schon seit einiger Zeit im Player stecken bleibt. Jetzt aber zum Album. Die Songs des neuen Albums „Ultimate Darkness“ kommen ganz schön heavy rüber und mit Gothik-Metal hat dies bei manchen Stücken nichts mehr zu tun. Auch der Gesang von Sänger Stefan Hertrich ist sehr variabel und vielseitig geworden. Seine Stimme, die des Öfteren an Paradise Lost-Sänger Nick Holmes erinnert setzt Akzente auf „Ultimate Darkness“. Mit dieser neugewonnenen Härte müssten sich DARKSEED, nicht nur in Deutschland behaupten können. Was mir auch noch außerordentlich gut gefällt ist die Anordnung, denn mit den ersten Stücken wird man in die Welt des Gothik-Metals entführt. Darauf folgen einige Stücke, wo DARKSEED so heavy wie noch nie klingen und dann zum guten Schluss gibt es noch eine Zugabe mit Liedern, die teilweise gekonnt mit Elektronik versetzt wurden. Tolle Scheibe, die Lust auf mehr macht.
www.darkseed.com
10,0 Punkte
Gisela
VÖ: 24.01.05


LANFEAR
Another olden Rage
Massacre/Soulfood
50:22
Mit einer deutlichen Steigerung überraschen uns die Heilbronner LANFEAR. War schon das letzte Album „The Art Effect“ überdurchschnittlich gut, bringen sie den Sound bei dem neuen Album vollkommen auf dem Punkt. Melodiös, aber trotzdem hart brillieren sie mit leicht progressiv angehauchten Power Metal. Hervorzuheben sind vor allem der facettenreiche Gesang von Tobias Althammer und die Gitarrenarbeit von Gitarrist Markus Ulrich, der riffgenau Akzente setzt. LANFEAR scheuen auch nicht davor, das für Metal-Fans verhasste Saxophon einzusetzen. Aber genau das, macht „Eternally“ zu einem kleinen Highlight auf dem Album. Auch alle anderen 10 Songs sind wahre Perlen, die uns Lust auf mehr machen und hoffentlich bald live begutachten können. Beide Daumen hoch!
www.thelanfear.de
9,5 Punkte
Gisela
VÖ: 24.01.05


ZERAPHINE
Blind Camera
E-Wave/BMG
47:05
Auf ihrem erst dritten Album kann man eine gewisse innovative Änderung bei den Songs von ZERAPHINE verbuchen. Es hat sich einiges getan, denn die Stücke sind alle kompakter geworden und bestimmten Genres nicht mehr zuzuordnen. Wies das Debutalbum „Kalte Sonne“ noch Parallelen zum Gothic auf, begab man sich auf „Traumaworld“ schon mehr auf alternative Wege. Mit „Blind Camera“ bewegen sich ZERAPHINE auf einem goldenen Mittelweg, der aber im Endeffekt sehr interessant klingt. Das Album nimmt einem nach mehrmaligem Durchhören immer mehr in seinen Bann und erst dann wird die Erstklassigkeit der Songs bemerkbar. Auch vom Gesang her hat sich sehr viel getan, denn Sven Friedrich brilliert in Bestform. Mit „Blind Camera“ müsste ZERAPHINE der wohlerdiente Durchbruch gelingen, denn besser kann man es wirklich nicht machen.
www.zeraphine.net
9,5 Punkte
Gisela
VÖ: 17.01.05


ANGRA
Temple Of Shadows
Steamhammer/SPV
66:32
Mit ihrem reifsten und besten Album überraschen uns die Brasilianer ANGRA. Nicht nur vom Sound her ist das Album super, sondern auch textlich haben sie sich etwas Besonderes einfallen lassen. "Temple Of Shadows" ist ein Konzeptalbum, in dem ein Kreuzritter, mit dem Namen Shadow Hunter, aus dem 11. Jahrhundert die katholische Kirche in Frage stellt. Vom Sound her waren ANGRA noch nie so experimentierfreudig und vor allem Sänger Edu Falaschi befindet sich in Höchstform. Was er mit seiner Stimme macht ist genial. Sie ist so wandlungsfähig, dass man an vielen Stellen regelrechte Gänsehaut bekommt. Mit "Temple Of Shadows" legen sich ANGRA auf keine spezielle Richtung fest, denn es ist sehr genreübergreifend. Auch Produzent Dennis Ward (PC 69) hat einen sehr guten Job abgeliefert. Mit "Temple Of Shadows" werden sich ANGRA in noch mehr Herzen spielen und hoffentlich gelingt es ihnen, nach 10 langen Jahren, endlich den verdienten Erfolg zu bekommen. Dieses Album ist definitiv mein Tipp für die kalte Jahreszeit.
www.angra.net 
10 Punkte
Gisela
VÖ: 15.11.04


MYSTIC PROPHECY
Never Ending
Nuclear Blast
47:20
Mit „Never Ending“ liefert die grandiose Power Metal Truppe um ihren Griechischen Sänger R.D. Liapakis nunmehr ihr drittes Album ab, welches die beiden vorangegangenen Werke „Vengeance“ und „Regressus“, die schon echte Sahnehäubchen waren, noch toppt. Insgesamt elf starke Songs schmücken diesen Longplayer, bei dem man sich weder über mangelnde Riffs, Abwechslung noch über fehlende Power beklagen kann. Ausnahmetalent Gus G. sorgt mit seiner gekonnten Fingerfertigkeit für starke Riffs und Lias erstklassige raue und unverkennbare Stimme gibt dem Ganzen das gewisse Etwas. Bereits der Opener „Burning Bridges“, zu dem die Band auch ein Videoclip gedreht hat, haut mächtig rein und das nachfolgende „Time will Tell“ gehört mit Sicherheit zu den absoluten Perlen auf diesem Album. Dasselbe gilt für die geniale Ballade „Never Surrender“, die einfach total unter die Haut geht und selbst das fantastische „In the mirror“ – die Ballade des Debüts – problemlos in den Schatten stellt. Mit „Wings of Eternity“ geht es wieder recht aggressiv zu und wird deutlich wie viel Power in dieser Band steckt. „When I am falling“ war eine Überraschung für mich, fängt der Song doch sehr aggressiv und death metallisch an, und ändert in seinem Verlauf die Richtung zu einer sehr melodischen und eingängigen Nummer. Auch „Warriors of Lies“ ist ein absoluter abwechslungsreicher Hammer Song,  der vor Energie und Power nur so strotzt und  total abgeht. Alles in Allem ein total gelungenes Album, das einfach alles enthält, was ein echtes Power Metal Album ausmacht. Der einzige Wehrmutstropfen ist für mich die relativ kurze Spieldauer des Albums. Von so tollen Songs hört man eben gerne mehr. Für mich definitiv ein Output, das in keiner gut sortierten Sammlung fehlen darf. Deshalb gibt es von mir auch kompromisslose volle Punktzahl:
10 Punkte
Kat
VÖ: 25.10.2004


DORO
Classic Diamonds
AFM/Soulfood
47:36
Ein wenig skeptisch war ich schon, als ich "Classic Diamonds" in den Player schob. Im Grunde bin ich ein Gegner einer solchen Veröffentlichung, denn es gibt ja schon genug von den Classic meets Metal-Scheiben. Dieses Vorurteil musste ich aber sehr schnell revidieren, denn mit den herkömmlichen Scheiben, dieses Genres, Hat das neue Album von DORO rein gar nichts zu tun. Zu keiner Zeit verlieren die Songs ihre Identität, denn die orchestralen Parts wurden sehr sparsam eingesetzt. Sie gewinnen im Gegenzug noch mehr an Brillanz. Mein absolutes Lieblingslied ist der Judas Priest-Cover "Breaking The Law", den Doro zusammen mit Udo Dirkschneider zum Besten gibt. Toller Song! Zusätzlich gibt es auf dem Album auch noch neues Material zu hören. So die zuerst veröffentlichte Single "Let Love Rain On Me", mit der Doro es geschafft hat einige Wochen in den Single-Charts vertreten zu sein und das zum ersten Mal. Klasse setzt sich nun mal durch und mit diesem Werk macht sie nicht nur dem eingefleischten Fans eine Freude, sondern auch mit Sicherheit jeden beinharten Rocker. Wegen der großen Anzahl an neuer Songs, kommt "Classic Diamonds" mit in die Bewertung und mir bleibt nichts anderes übrig als diesem Juwel eine höhere Punktezahl zu geben, nämlich
9,5 Punkte
Gisela
VÖ: 20.09.04


SAXON
Lionsheart
Steamhammer/SPV
45:10
"Je älter der Wein, umso besser ist er" trifft in allen Belangen auf SAXON zu. Dies stellen sie auf ihrem neuen Album "Lionsheart" eindeutig unter Beweis. Das neue Album verfügt über 11 Tracks, die alle das Prädikat "ausgezeichnet" verdienen. Jetzt aber zu den Details. Es befinden sich auf dem Album mit "Beyond The Grave" und "Searching For Atlantis" zwei starke Midtemporocker auf dem Album, wobei "Searching For Atlantis" ein regelrechter Ohrwurm ist. Neben den typischen SAXON-Songs gibt es auch noch Songs, die nicht so sehr ins Raster von SAXON passen. Das beste Beispiel dafür ist "To Live By The Sword", denn dieses Stück verfügt über eine Härte, die ich bei der Band noch nie gehört habe. Mein absoluter Favorit auf dem Album ist der Titeltrack, der zu einem Megahit von SAXON werden könnte. Mehr brauch ich zu diesem Album wohl nicht mehr zu sagen, außer dass "Lionsheart" eines der besten Alben von SAXON geworden ist. Mit dieser Vielseitigkeit werden sie uns wohl noch sehr lange Freude bereiten und das ist auch gut so.
9,5 Punkte
Gisela
VÖ: 20.09.04